ZBW MediaTalk | “Library of the Living Dead”: Wie eine kleine College-Bibliothek mit Zombies für Buzz im Netz sorgt
823
single,single-post,postid-823,single-format-standard,ajax_leftright,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,wpb-js-composer js-comp-ver-4.2.3,vc_responsive
LibraryLivingdead

“Library of the Living Dead”: Wie eine kleine College-Bibliothek mit Zombies für Buzz im Netz sorgt

Man braucht nur Ideen zu haben! Etwa so wie die drei Angestellten der Bibliothek des Pherson Colleges in Kansas, die (wie viele andere Bibliotheken auch) nach neuen Wegen sucht, um mehr Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Das Ergebnis? Ein Comic (PDF).
Sein Inhalt? Eine todsichere Kombination von Bibliotheken… und Zombies.

Der Grundgedanke war es, einen unterhaltsamen Leitfaden für die Benutzung der Bibliothek zu entwickeln. Ursprünglich dachte das Team dabei an einen Film, doch diese Idee wurde angesichts der zu hohen Kosten schnell verworfen. So wurde es am Ende ein Comic mit dem Titel “Library if the Living Dead” – 23 Seiten ist das Heft schwer und zudem vollgepackt mit praktischen Informationen zu den Diensten der Bibliothek. Wo finde ich welche Literatur? Wie benutze ich den Katalog und wie packe ich eigentlich eine richtige Recherche an?

Ich zitiere aus dem Vorwort:

Even small libraries can be confusing for students. Miller Library developed this graphic novel guide to our library resources in an effort to connect with students in an interesting and unique way. Sure, lectures on databases and interlibrary loans are important and can provide in-depth information. But let’s face it; we all have tons of information shooting at us from all directions, all the time. Why pay attention to what the librarian is saying when you can just Google something? Well, because Googling something only scratches the surface. Understanding how to best sift through and use massive amounts of information that bombard us is what librarians do. Librarians know how to find stuff. Important stuff.

Die Bibliothek hat rund 1.000 Dollar (700 Euro) in den Comic investiert, wobei der Betrag auch den Druck von 200 Exemplaren abdeckte. Viel lohnender war aber die Entscheidung, die Bildergeschichte online verfügbar zu machen. Viele Medien haben mittlerweile darüber berichtetet, so erschien beispielweise ein Artikel im Library Journal, der bis heute alleine über das Social Web über 700 Mal aufgerufen wurde. Über 200 Nutzer haben den Link zum Journal auf Facebook geteilt, rund 250 haben ihn mit “Gefällt mir” markiert – es gibt 141 Kommentare dazu (hier die bit.ly-Analyse).

Die Nachricht vom Comic hat es sogar bis nach Italien geschafft. Heute wird “Library of the Living Dead” offiziell auf der Kansas Library Conference in Topeka vorgestellt.

http://blogs.mcpherson.edu/library/wp-content/uploads/2011/03/Library-of-the-Living-Dead-Online-Edition.pdf

1 Comment

  • C. Michael Hall

    07.04.2011 at 17:22

    Thanks for the attention! It is greatly appreciated.