{"id":35130,"date":"2019-08-13T08:23:25","date_gmt":"2019-08-13T08:23:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/?p=35130"},"modified":"2019-11-06T11:51:42","modified_gmt":"2019-11-06T11:51:42","slug":"digital-news-report-nachrichtenaggregatoren-messenger-und-podcasts-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2019\/08\/digital-news-report-nachrichtenaggregatoren-messenger-und-podcasts-gewinnen\/","title":{"rendered":"Digital News Report: Nachrichtenaggregatoren, Messenger und Podcasts gewinnen"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:2989,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.digitalnewsreport.org&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20251117101535\\\/https:\\\/\\\/www.digitalnewsreport.org\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 04:57:57&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-24 12:43:26&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-12 12:17:26&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-21 10:14:22&quot;,&quot;http_code&quot;:206}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-21 10:14:22&quot;,&quot;http_code&quot;:206},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5207,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/yougov.de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260218002116\\\/https:\\\/\\\/yougov.de\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/yougov.com\\\/de-de&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:2990,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/blendle.com\\\/signup\\\/kiosk&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p><strong>von Birgit Fingerle<\/strong><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.digitalnewsreport.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reuters Institute Digital News Report 2019<\/a> wurde vom Reuters Institute for the Study of Journalism in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu verstehen, wie Nachrichten konsumiert werden. Er wurde im Juni 2019 ver\u00f6ffentlicht. Die Befragung wurde von <a href=\"https:\/\/yougov.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">YouGov<\/a> Ende Januar\/Anfang Februar 2019 in 38 L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt. Neben dem globalen Report wurden f\u00fcr einige L\u00e4nder auch umfassende separate L\u00e4nderberichte in der jeweiligen Landessprache ver\u00f6ffentlicht. Der Digital News Report deckt ein breites Themenspektrum ab. Wir haben uns einige von ihnen genauer angesehen.  <\/p>\n<h4>Das Smartphone ist am bequemsten f\u00fcr den Nachrichtenkonsum<\/h4>\n<p>Obwohl die Menschen immer noch Computer und Tablets f\u00fcr den Nachrichtenkonsum verwenden, setzt sich das Smartphone offenbar als bevorzugtes Ger\u00e4t durch. Zwei Drittel (66%) der Befragten nutzen inzwischen w\u00f6chentlich das Smartphone, um Nachrichten abzurufen (+4 Prozentpunkte). Gleichzeitig sinkt die Zahl der Menschen, die t\u00e4glich mit Radio, Fernsehen oder Print in den Tag starten, zum Beispiel in den USA und Gro\u00dfbritannien, w\u00e4hrend mehr Menschen Online-Nachrichten (meist auf dem Smartphone) lesen. In Gro\u00dfbritannien lag das Smartphone vor dem Fernsehen (27%) als wichtigster erster Einstiegspunkt zu Nachrichten (28%).<\/p>\n<p>Die Entwicklungen in der Mediennutzung spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wider. Einige Probleme, die die Befragten sehen, werden im Bericht behandelt. Unter ihnen: Das Vertrauen in Nachrichten, die \u00fcber Suchmaschinen (33%) und Social Media (23%) gefunden werden, ist extrem gering, bleibt aber stabil. Die Auswirkungen der Informationsflut sind ein weiteres Problem: 28% der Befragten gaben an, dass es heutzutage zu viele Nachrichten gibt, ein Gef\u00fchl, das zum Teil durch st\u00e4ndige Nachrichtenaktualisierungen verursacht wird und durch den Eindruck, mit mehreren Versionen derselben Nachrichtengeschichte bombardiert zu werden.  <\/p>\n<h4>Immer noch begrenzte Zahlungsbereitschaft f\u00fcr Nachrichten<\/h4>\n<p>Die Zahl derjenigen, die bereit sind, f\u00fcr Online-Nachrichten zu bezahlen, ist nur geringf\u00fcgig gestiegen, und das Wachstum beschr\u00e4nkt sich auf einige nordische L\u00e4nder (Norwegen 34%, Schweden 27%). Die Zahlungsmodelle umfassen: Abonnement, Mitgliedschaft oder Spende. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der zahlungswilligen Personen bezahlt ausschlie\u00dflich f\u00fcr ein einziges Online-Abonnement. Daher scheint eine \u201eder Gewinner bekommt alles\u201c- Dynamik vorzuliegen.<\/p>\n<p>Aufgrund begrenzter Budgets konkurrieren Nachrichtenabonnements, die sich meist auf einzelne Titel beziehen, mit den Ausgaben zu Unterhaltungszwecken (Netflix\/Spotify). Die Befragten unter 45 Jahren antworteten auf die Frage, welche Online-Medienabonnements sie w\u00e4hlen w\u00fcrden, wenn sie nur eines haben k\u00f6nnten, folgenderma\u00dfen: <\/p>\n<ul>\n<li> 37% Online-Video (etwa Netflix, Amazon Prime)<\/li>\n<li> 15% Online-Musik (etwa Spotify, Apple Music)<\/li>\n<li> 7% Online-Nachrichten (etwa New York Times, Le Monde)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bezahlung von Nachrichteninhalten auf der Grundlage von Spendenmodellen macht immer noch nur einen kleinen Teil des Marktes aus. Eine weitere Alternative stellen B\u00fcndelung und Aggregation dar; so ist zum Beispiel die Washington Post in Verbindung mit Amazon Prime g\u00fcnstiger erh\u00e4ltlich. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews.jpg\" alt=\"\" width=\"818\" height=\"602\" class=\"aligncenter size-full wp-image-34044\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews.jpg 818w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-768x565.jpg 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-680x500.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-500x368.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-400x294.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-250x184.jpg 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-200x147.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-100x74.jpg 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-76x56.jpg 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/paynews-50x37.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 818px) 100vw, 818px\" \/><\/p>\n<p>Trotz eines nur geringen Anstiegs der Anzahl an Zahlungen f\u00fcr Online-Nachrichten wird als positiv vermerkt, dass die meisten Zahlungen jetzt &#8220;laufende&#8221; Zahlungen sind, w\u00e4hrend die Anzahl der Einzelzahlungen stagniert hat, trotz der Einf\u00fchrung von Mikrozahlungsplattformen wie <a href=\"https:\/\/blendle.com\/signup\/kiosk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blendle<\/a>.<\/p>\n<h4>Wachsende Rolle von Nachrichtenaggregatoren<\/h4>\n<p>Eine signifikante, aber relativ bescheidene Verlagerung hin zur Nutzung mobiler Nachrichtenaggregatoren, wie Apple News und Upday, News Republic und Flipboard, ist zu beobachten. Mobile Nachrichtenaggregation wird bereits von der Mehrheit in vielen Teilen Asiens genutzt. In den USA erreichen Apple News inzwischen mehr iPhone-Nutzer (27%) als die Washington Post (23%). Es sei darauf hingewiesen, dass diese Nachrichtenaggregatoren unterschiedliche Gesch\u00e4ftsmodelle verfolgen: W\u00e4hrend Upday, Google News und Flipboard auf der einen Seite den Traffic direkt an Publisher weiterleiten, zielen auf der anderen Seite Apple News und Yahoo! News darauf ab, selbst zum Ziel zu werden und ganze Stories gegen einen Teil der Einnahmen neu zu ver\u00f6ffentlichen. Da Apple News+ beispielsweise ein Abonnement f\u00fcr mehrere Premium-Titel zum Preis eines Einzeltitels f\u00fcr 9,99 $ anbietet, werden wahrscheinlich auch weitere Premium-News-Publisher dar\u00fcber nachdenken, bald den Zugang zu mehreren Marken zu einem kosteng\u00fcnstigen Preis anzubieten.<\/p>\n<h4>Nutzung von sozialen Netzwerken und Messengern<\/h4>\n<p>Auch die Nutzung sozialer Netzwerke ver\u00e4ndert sich. Obwohl Facebook nach wie vor mit Abstand das wichtigste soziale Netzwerk f\u00fcr Nachrichten ist, verbringen die Menschen in vielen L\u00e4ndern weniger Zeit damit. Stattdessen verbringen sie mehr Zeit mit WhatsApp, dem Facebook Messenger und neueren sozialen Netzwerken wie Instagram, die auch Private-Messaging-Funktionen anbieten. WhatsApp, der Facebook Messenger und andere Messaging-Anwendungen, wie Viber, Telegram und WeChat, werden von 75% der Befragten f\u00fcr jeden Zweck und von 31% f\u00fcr den Nachrichtenkonsum verwendet. Dies ist ein Anstieg von 8 Prozentpunkten gegen\u00fcber der Erhebung vor zwei Jahren und zeigt, dass die soziale Kommunikation rund um Nachrichtenthemen immer privater wird. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging.jpg\" alt=\"\" width=\"818\" height=\"602\" class=\"aligncenter size-full wp-image-34046\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging.jpg 818w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-768x565.jpg 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-680x500.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-500x368.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-400x294.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-250x184.jpg 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-200x147.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-100x74.jpg 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-76x56.jpg 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Messaging-50x37.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 818px) 100vw, 818px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend WhatsApp-Gruppen eher f\u00fcr den privaten Austausch mit Freunden, Familie und Kolleginnen genutzt werden, geht es bei Facebook-Gruppen im Allgemeinen mehr um den Austausch mit weniger gut bekannten Menschen. Aber die Nutzung von WhatsApp ist in den einzelnen L\u00e4ndern sehr unterschiedlich. In L\u00e4ndern wie Brasilien (53%), Malaysia (50%) und S\u00fcdafrika (49%) hat sich WhatsApp zum wichtigsten Netzwerk f\u00fcr die Diskussion und den Austausch von Nachrichten entwickelt (w\u00e4hrend dies lediglich bei 9% in Gro\u00dfbritannien, 6% in Australien und nur 4% der Befragten in den USA der Fall ist). In diesen L\u00e4ndern sind weitaus mehr Menschen Teil gro\u00dfer WhatsApp-Gruppen mit unbekannten Personen \u2013 ein Trend, der die Verbreitung von Fehlinformationen f\u00f6rdern k\u00f6nnte. Sowohl \u00f6ffentliche als auch private Facebook-Gruppen, die \u00fcber Nachrichten und Politik diskutieren, sind in der T\u00fcrkei (29%) und Brasilien (22%) besonders beliebt, werden aber in L\u00e4ndern wie Kanada (7%) kaum genutzt.<\/p>\n<h4>Podcasts erreichen eine kritische Masse<\/h4>\n<p>Aufgrund der zunehmenden Nutzung von Smartphones, besserer Inhalte und einer einfacheren Distribution nehmen die Nutzungszahlen von Podcasts immer noch stark zu und beginnen, eine kritische Masse zu erreichen. Die Popularit\u00e4t von Podcasts ist bei jungen Menschen besonders hoch. Unter den Teilnehmenden hatte ein Drittel (36%) im letzten Monat einen Podcast geh\u00f6rt (50% in Bezug auf die unter 35j\u00e4hrigen), und fast jeder Sechste (15%) hatte einen \u00fcber Nachrichten, Politik oder internationale Nachrichten geh\u00f6rt. Im vergangenen Jahr haben beispielsweise der Guardian, die Washington Post, Politiken, AftenPosten, der Economist und die Financial Times t\u00e4gliche Podcasts gestartet, nachdem der t\u00e4gliche Podcast der New York Times ein sehr gro\u00dfer Erfolg geworden war. <\/p>\n<p>Smartphones sind das am h\u00e4ufigsten verwendete Ger\u00e4t (55%) f\u00fcr das Abspielen von Podcasts. Zu den Hauptgr\u00fcnden f\u00fcr das H\u00f6ren von Podcasts geh\u00f6ren das Wissen \u00fcber Themen des pers\u00f6nlichen Interesses aktuell zu halten (46%) und das Lernen von etwas Neuem (39%). <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts.jpg\" alt=\"\" width=\"742\" height=\"811\" class=\"alignleft size-full wp-image-35133\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts.jpg 742w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-274x300.jpg 274w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-680x743.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-500x546.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-400x437.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-250x273.jpg 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-200x219.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-100x109.jpg 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-76x83.jpg 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/padcasts-50x55.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 742px) 100vw, 742px\" \/><\/p>\n<p>Mit dem zunehmenden kommerziellen Interesse an Podcasts wird die Werbung immer aufdringlicher und Plattformen wie Spotify bezahlen vermehrt f\u00fcr exklusive Premium-Inhalte. Dies wirft einige Bef\u00fcrchtungen auf, dass Podcasts ihren urspr\u00fcnglichen Charakter und ihre Authentizit\u00e4t verlieren k\u00f6nnten.  <\/p>\n<h4>Sprachassistenten halten Ausschau nach weiteren Nachrichteninhalten<\/h4>\n<p>Die Reichweite von Sprachassistenten wie dem Amazon Echo und Google Home f\u00fcr den Einsatz f\u00fcr beliebige Zwecke ist im letzten Jahr in Gro\u00dfbritannien von 7% auf 14% und in den USA von 9% auf 12% gestiegen. Dennoch sinkt der Anteil der Nutzerinnen und Nutzer, die intelligente Lautsprecher f\u00fcr den Nachrichtenkonsum nutzen.  <\/p>\n<p>Sowohl Google als auch Amazon haben im vergangenen Jahr viele neue M\u00e4rkte erschlossen, darunter Indien, Spanien, Mexiko und einige nordische L\u00e4nder. W\u00e4hrend Amazon in den USA, Gro\u00dfbritannien und Deutschland eine marktbeherrschende Stellung einnimmt, ist Google beispielsweise in Australien und Kanada f\u00fchrend, wo es als erster Anbieter gestartet ist. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Verlage wird die Frage nach der Macht der Plattformen im n\u00e4chsten Jahr wahrscheinlich immer wichtiger werden. Dennoch z\u00f6gern viele, einen Beitrag zur Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die Plattformen Google oder Amazon zu leisten, indem sie aggregierte Nachrichtendienste per Sprache bereitstellen, weil sie darin keinen Weg zur Gewinnsch\u00f6pfung f\u00fcr ihr eigenes Unternehmen erkennen. <\/p>\n<h4>Videonachrichten<\/h4>\n<p>Videonachrichten werden haupts\u00e4chlich auf Facebook (32%) und YouTube (26%) konsumiert. W\u00e4hrend Facebook im letzten Jahr f\u00fcr Nachrichtenvideos etwas an Bedeutung verloren hat, haben andere Plattformen, wie Twitter, Instagram und Snapchat, etwas an Bedeutung gewonnen. <\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz nutzt mehr als ein Drittel (35%) der gesamten Stichprobe des Reports gar keine Online-Nachrichtenvideos regelm\u00e4\u00dfig, in Gro\u00dfbritannien und Deutschland sogar 54% nicht. In der T\u00fcrkei, wo 83% der st\u00e4dtischen Stichprobe des Reports angaben, dass sie Nachrichten \u00fcber externe Plattformen konsumiert haben, bilden Plattformen wie YouTube ein wichtiges Zentrum f\u00fcr oppositionelle Medien. \u00dcber alle L\u00e4nder hinweg sagt eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Befragten (68%), dass sie Nachrichten im Textformat gegen\u00fcber Videos bevorzugen. Nur bei den Befragten unter 35 Jahren gibt eine signifikante Minderheit von 13% an, dass sie Videonachrichten bevorzugt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vom Reuters Institute in Auftrag gegebene Digital News Report gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die j\u00fcngsten Entwicklungen beim Nachrichtenkonsum. 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