{"id":34334,"date":"2019-06-04T11:58:59","date_gmt":"2019-06-04T11:58:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/2019\/06\/studie-hochschullandschaft-2030-oeffnung-durch-neue-studienmodelle\/"},"modified":"2023-12-21T14:40:48","modified_gmt":"2023-12-21T14:40:48","slug":"studie-hochschullandschaft-2030-oeffnung-durch-neue-studienmodelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2019\/06\/studie-hochschullandschaft-2030-oeffnung-durch-neue-studienmodelle\/","title":{"rendered":"Studie Hochschullandschaft 2030: \u00d6ffnung durch neue Studienmodelle"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:3091,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/hochschulforumdigitalisierung.de\\\/de\\\/news\\\/ahead-studie-hochschullandschaft-2030&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/hochschulforumdigitalisierung.de\\\/?page_id=10053&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p><b>von Birgit Fingerle<\/b><\/p>\n<p>Am 23. Mai 2019 wurde die Studie \u201e<a href=\"https:\/\/hochschulforumdigitalisierung.de\/de\/news\/ahead-studie-hochschullandschaft-2030\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">AHEAD \u2013 Internationales Horizon-Scanning: Trendanalyse zu einer Hochschullandschaft in 2030<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Durchgef\u00fchrt wurde sie im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) vom  Forschungsinstitut f\u00fcr Bildungs- und Sozial\u00f6konomie (FiBS) zusammen mit dem HIS-Institut f\u00fcr Hochschulentwicklung (HIS-HE) in zwei Phasen. Nach einer ersten Phase unter anderem mit Voruntersuchungen zu den drei Bereichen  Wissens- und Kompetenzanforderungen, Didaktik und technologische Entwicklungen wurden diese Informationen in der zweiten Phase zu Zukunftsszenarien verdichtet. Diese Szenarien wurden mit Expertinnen und Experten aus dem Hochschulbereich und der Politik sowie Studierenden validiert und weiterentwickelt. Dar\u00fcber hinaus wurden innovative Praxisbeispiele recherchiert, die zu mehr Offenheit in der Hochschulbildung beitragen und als m\u00f6gliche Zukunftsmodelle dienen.<\/p>\n<h4>Neue Studienmodelle gewinnen an Bedeutung<\/h4>\n<p>Die Ergebnisse der Studie legen den Bedeutungsgewinn neuer Studienmodelle aufgrund der Auswirkungen der Digitalisierung und zuk\u00fcnftiger Anforderungen des Arbeitsmarktes nahe. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Absolvierenden aufgrund dieser Dynamik mehrmals w\u00e4hrend ihres Lebens ihren Karriereweg wechseln wird. Die absehbaren Ver\u00e4nderungen des Lernverhaltens haben erhebliche Auswirkungen auf die Anerkennung von Kompetenzen und Lernleistungen in Form von Hochschulabschl\u00fcssen und zugleich auf die Steuerung und Finanzierung von Hochschulen. Die vier unterschiedlichen zu erwartenden zuk\u00fcnftigen Lernmodelle wurden in der Studie nach Spielzeugen benannt.<\/p>\n<h4>Tamagotchi \u2013 Der Klassiker<\/h4>\n<p>\u201eTamagotchi\u201c bezeichnet das weiterhin vorhandene \u201eklassische\u201c Studienmodell, in dem unmittelbar im Anschluss an die Schule das Studium aufgenommen wird. Die Hochschule stellt hier ein geschlossenes \u00d6kosystem dar, das Studierende beim Absolvieren eines Studiengangs unterst\u00fctzt. Hierbei wird davon ausgegangen, dass im Studium erworbene Kenntnisse und F\u00e4higkeiten die Lernenden bef\u00e4higen, sich auf Basis eines zukunftssicheren Kompetenzprofils flexibel an zuk\u00fcnftige Anforderungen anzupassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1.png\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"619\" class=\"alignnone size-full wp-image-33802\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1.png 1100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-300x169.png 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-768x432.png 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-860x484.png 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-680x383.png 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-500x281.png 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-400x225.png 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-250x141.png 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-200x113.png 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-100x56.png 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-76x43.png 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-1-50x28.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<h4>Jenga \u2013 verk\u00fcrztes Erststudium mit sp\u00e4terer Erweiterung<\/h4>\n<p>\u201eJenga\u201c hingegen bezeichnet ein verk\u00fcrztes Erststudium, das ein solides Fundament an Wissen und Kompetenzen vermittelt. Es wird sp\u00e4ter im Lebensverlauf stetig durch neue Lernbl\u00f6cke erweitert, die von verschiedenen Bildungsanbietern zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Das \u201eJenga\u201c-Modell beruht auf der zentralen Idee, dass das traditionelle Hochschulstudium nicht ausreichend flexibel und integrativ ist, um eine zukunftssichere Ausbildung darzustellen; das Studium daher breiter und l\u00e4nger gedacht werden m\u00fcsse. Auch wenn nur der erste Teil an der eigenen Hochschule absolviert werden w\u00fcrde, so w\u00fcrde doch die Begleitung der Studierenden \u00fcber den gesamten Verlauf des Studienprogramms durch sie erfolgen. Die Partnerschaft mit Kollegs und anderen Anbietern, eine digitale Studierendenverwaltung mit digitalen Bezahlsystemen, digitale Zertifikate und \u201estapelbare\u201c Digitalteilzeugnisse an der Hochschule sind erforderlich, um dies sp\u00e4ter als Gesamtstudium anerkannt zu bekommen. Mit \u201eJenga\u201c steigen die technischen Anforderungen an Hochschulen, da digitale Lehr- und Lerninhalte (zum Beispiel in Form von Webinaren, interaktiven Videos und Virtual-Reality-Szenarien) und Systeme angeboten werden m\u00fcssen, die \u00fcberwiegend online stattfindende Lernphasen erm\u00f6glichen. Auch didaktisch ergeben sich so neue Szenarien, und virtuelles Tutoring oder Peer-Betreuung gewinnen an Bedeutung.<\/p>\n<h4>Lego \u2013 individuell Bildungsbausteine kombinieren<\/h4>\n<p>\u201eLego\u201c wurde als Bezeichnung f\u00fcr ein Studienmodell gew\u00e4hlt, das keine kompakte Einheit an einer Hochschule darstellt, sondern aus individuell kombinierbaren Bildungsbausteinen besteht, die die Lernenden bei unterschiedlichen Bildungsanbietern nachfragen und die zu einem Studienabschluss zusammengesetzt werden. Welche Lernphasen beziehungsweise Lerneinheiten sie durchlaufen, entscheiden die Studierenden selbst. Die Hochschule hat in diesem Modell neben der Bereitstellung der Lerneinheiten die Aufgabe, diese Lernphasen formal anzuerkennen. Zertifikate und digitale Kompetenznachweise (etwa Open Badges) dienen als Nachweis der Lernleistung. Gegebenenfalls werden institutionenunabh\u00e4ngige Speicherpl\u00e4tze wie Blockchain-Technologie f\u00fcr das Speichern von Dokumenten aus Sicherheitsgr\u00fcnden bevorzugt. Die Herausforderung f\u00fcr die Institution Hochschule besteht in diesem Modell darin, dass sie in den Hintergrund r\u00fcckt und vor allem als Anbieter individualisierter und individualisierbarer Lernr\u00e4ume sowie als Bildungsberater sichtbar wird. Digitale Plattformen vernetzen Studierende, auch international, und mittels digitaler Tools organisieren Studierende ihr Studium und haben unter anderem durch Learning-Analytics-Methoden ihre Lernleistung im Blick. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2.png\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"619\" class=\"alignnone size-full wp-image-33803\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2.png 1100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-300x169.png 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-768x432.png 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-860x484.png 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-680x383.png 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-500x281.png 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-400x225.png 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-250x141.png 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-200x113.png 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-100x56.png 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-76x43.png 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-2-50x28.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<h4>Transformer \u2013 sp\u00e4tes, flexibles Studium<\/h4>\n<p>\u201eTransformer\u201c nennt sich das vierte Studienmodell, in dem ein sp\u00e4terer \u00dcbergang an die Hochschule, beispielsweise nach einem Ausbildungsabschluss und Erwerbst\u00e4tigkeit, erfolgt. Die Studierenden in diesem Modell brauchen ein flexibles Studium, das didaktisch zwischen Phasen der Fremd- und Selbstbestimmung alterniert. <\/p>\n<h4>Keine Disruption der Hochschullandschaft<\/h4>\n<p>Die Studie geht davon aus, dass die Hochschullandschaft insgesamt kein Opfer einer Disruption aufgrund der Digitalisierung wird. Ebenso haben die hohen Erwartungen an Innnovationen, wie etwa MOOCs, die Hochschulbildung bisher nicht revolutioniert, sondern Hochschulen haben diese in ihre bisherigen Studienangebote integriert. Wohl aber k\u00f6nnen die digitalen Entwicklungen zu einer neuen Rollendefinition der Hochschulen f\u00fchren und dazu, dass innovative Modelle und fundamental neue Bildungsanbieter die Hochschullandschaft bereichern. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4.png\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"619\" class=\"alignnone size-full wp-image-33799\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4.png 1100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-300x169.png 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-768x432.png 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-860x484.png 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-680x383.png 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-500x281.png 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-400x225.png 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-250x141.png 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-200x113.png 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-100x56.png 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-76x43.png 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-4-50x28.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<p>Trotz der steigenden Bedeutung von Online-Lehre und virtuellem Raum gehen die befragten Expertinnen und Experten davon aus, dass Pr\u00e4senzphasen wichtig bleiben und es auch im Jahr 2030 Campus-Hochschulen geben wird, w\u00e4hrend sich daneben reine Online-Hochschulen etablieren. Dennoch werden sich auch die Raumkonzepte auf dem Campus ver\u00e4ndern: traditionelle H\u00f6rs\u00e4le treten in den Hintergrund und multifunktionelle R\u00e4ume mit flexiblen Nutzungsm\u00f6glichkeiten zur Unterst\u00fctzung neuer Lernszenarien in den Vordergrund. Denkbar sind auch R\u00e4ume wie \u201eLerncaf\u00e9s\u201c und \u201eFablabs\u201c au\u00dferhalb des Campus\u00b4, in denen sich Studierende treffen.<\/p>\n<h4>\u00d6ffnung der Hochschulbildung<\/h4>\n<p>Eine Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist, sicherzustellen, dass alle Teile der Gesellschaft von der Digitalisierung profitieren. Die Digitalisierung in Verbindung mit dem demographischen Wandel bedeutet laut der Studie, dass die Hochschulbildung f\u00fcr alle ge\u00f6ffnet werden muss. Daf\u00fcr sind mehr M\u00f6glichkeiten, in verschiedenen Lebensphasen und mit sehr unterschiedlichen Bildungsbiographien eine Hochschulausbildung zu beginnen, erforderlich. Da Lernen auch innerhalb von Wirtschaftsunternehmen stattfindet, ist auch eine bessere Integration von Lernerfahrungen zwischen Firmen und Hochschulen sinnvoll. In Zusammenhang mit der \u00d6ffnung der Hochschulbildung ist auch die von einigen der Expertinnen und Experten kritisierte Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der h\u00e4ufig vorausgesetzt wird, dass die Studierenden die notwendige Hardware wie Laptop oder Mobiltelefon besitzen, zu sehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3.png\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"619\" class=\"alignnone size-full wp-image-33804\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3.png 1100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-300x169.png 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-768x432.png 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-860x484.png 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-680x383.png 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-500x281.png 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-400x225.png 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-250x141.png 250w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-200x113.png 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-100x56.png 100w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-76x43.png 76w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bilder-im-Blog-3-50x28.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/p>\n<h4>Neue Technologien warten auf den Praxiseinsatz<\/h4>\n<p>Neue Technologien wie <a href=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2016\/02\/virtual-reality-vor-dem-durchbruch-welche-anwendungspotentiale-gibt-es\/\" rel=\"noopener noreferrer\"\">Virtual Reality und Augmented Reality<\/a> k\u00f6nnen die Lehre bereichern und ein Studium mit allen Sinnen erm\u00f6glichen. Bislang befindet sich ihr Praxiseinsatz allerdings noch in der Phase des Pr\u00fcfens und der Umsetzung von Prototypen. F\u00fcr einen effektiven Einsatz der verschiedenen technologischen M\u00f6glichkeiten m\u00fcssen technische Infrastruktur und Organisationsprozesse zusammenspielen sowie das Lehrpersonal geschult und unterst\u00fctzt werden. Aus Sicht der f\u00fcr die Studie Befragten gibt es derzeit allerdings Engp\u00e4sse bei der Bereitstellung von notwendigen Ressourcen und dem Willen, Verwaltungs-, Raum- und Lernszenarien in der Hochschule zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Dies mag auch daran liegen, dass zumindest in der ersten Phase der Umstellung und Umsetzung die Kosten f\u00fcr die Institution steigen, da sich unter anderem der Aufwand f\u00fcr die technische Infrastruktur erh\u00f6ht. Daher sollte den Digitalisierungsstrategien fr\u00fchzeitig ein entsprechender Stellenwert beigemessen und ein innovationsfreundliches Umfeld an der Hochschule geschaffen werden, das es erlaubt, mit der Umsetzung von neuen Lehrszenarien zu experimentieren. <\/p>\n<h4>Hochschulen profitieren von Kooperation und OER<\/h4>\n<p>Dabei k\u00f6nnen Hochschulen durch den Einsatz digitaler Technologien auf verschiedenen Ebenen profitieren. Dazu geh\u00f6ren auch zunehmende Kooperation und Austausch, die die gemeinsame Entwicklung erfolgreicher Konzepte, wie digitaler Plattformen, sowie passender Lerninhalte erm\u00f6glichen. Dies wird auch durch die Verwendung von offenen Lizenzen gef\u00f6rdert, die wiederum die Umsetzung neuer Lernszenarien unterst\u00fctzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eTamagotchi\u201c, \u201eJenga\u201c, \u201eLego\u201c und \u201eTransformer\u201c hei\u00dfen die vier neuen Studienmodelle, die in der k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten \u201eTrendanalyse zu einer Hochschullandschaft in 2030\u201c entwickelt wurden. Wie sie zur \u00d6ffnung der Hochschulbildung beitragen und warum trotz Digitalisierung und neuer Technologien keine Disruption der Hochschullandschaft zu erwarten ist, haben wir im Blogpost zusammengefasst. <\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":33807,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_has_post_settings":[],"footnotes":""},"categories":[76],"tags":[1787,1495,1573,1555,1560,1734],"hashtags":[],"class_list":["post-34334","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-innovationsmanagement","tag-hochschulen","tag-moocs-de","tag-offenheit","tag-open-badges-de","tag-open-educational-resources-de","tag-studien"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34334"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34334\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46969,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34334\/revisions\/46969"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34334"},{"taxonomy":"hashtags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/hashtags?post=34334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}