{"id":27807,"date":"2017-02-24T14:04:21","date_gmt":"2017-02-24T14:04:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/?p=27807"},"modified":"2021-09-10T09:13:57","modified_gmt":"2021-09-10T09:13:57","slug":"open-science-in-der-praxis-offene-doktorarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2017\/02\/open-science-in-der-praxis-offene-doktorarbeit\/","title":{"rendered":"Open Science in der Praxis: Offene Doktorarbeit"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:4581,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.leuphana.de\\\/zentren\\\/cdc.html&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260207104637\\\/https:\\\/\\\/www.leuphana.de\\\/zentren\\\/cdc.html&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 14:21:48&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-02 13:16:17&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-02 13:16:17&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:4582,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.offene-doktorarbeit.de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:4583,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/offene-doktorarbeit.de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260226004051\\\/http:\\\/\\\/offene-doktorarbeit.de\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 14:22:31&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-02 13:16:17&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-02 13:16:17&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:4584,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/live.offene-doktorarbeit.de\\\/chapter\\\/Experiment&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:4585,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/freifunk.net&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260309043716\\\/http:\\\/\\\/freifunk.net\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 14:22:46&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-28 08:45:36&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-01 08:51:15&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-01 08:51:15&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p>Auch wenn Open Science derzeit gro\u00dfe Aufmerksamkeit erf\u00e4hrt, und die \u00d6ffnung der Forschung generell als richtiges und richtungsweisendes Modell f\u00fcr ein Wissenschaftssystem der Zukunft erachtet wird, so sieht es bei der konkreten Umsetzung von Open-Science-Prinzipien in der Praxis mitunter recht schwierig aus. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind sehr unterschiedlich: Teilweise \u201elohnt\u201c es sich einfach nicht f\u00fcr die wissenschaftliche Karriere, oder die H\u00fcrden erscheinen noch zu gro\u00df. Doch es gibt auch Forschende, die als Pioniere einfach ausprobieren, wie gelebte offene Forschung aussehen kann, und sich somit zugleich f\u00fcr die Akzeptanz und Verbreitung von Open-Science-Prinzipien einsetzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-27817\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/christianheise.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/>Christian Heise ist so ein Pionier. Seine Doktorarbeit, die er k\u00fcrzlich am <a href=\"http:\/\/www.leuphana.de\/zentren\/cdc.html\" target=\"_blank&quot;\" rel=\"noopener noreferrer\">Centre for Digital Cultures der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg<\/a> abgeschlossen hat, behandelt nicht nur das Thema Open Science, sondern ihr gesamter Erstellungsprozess wurde m\u00f6glichst offen gestaltet. Dazu geh\u00f6rte, dass der <a href=\"http:\/\/www.offene-doktorarbeit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">aktuelle Stand<\/a> seiner schriftlichen Ausarbeitung jederzeit einsehbar war.<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<h4>Hier schildert er uns seine Erfahrungen:<\/h4>\n<p><b>Was war das Thema Deiner Doktorarbeit?<\/b><\/p>\n<p>Ziel der Arbeit war die Darstellung, Analyse und experimentelle Verhandlung der Annahmen und Definitionen rund um offene wissenschaftliche Erkenntnisprozesse. Eine meiner Annahmen war: Der freie Zugang zu den finalen wissenschaftlichen Ergebnissen (Open<br \/>\nAccess) markiert eine \u00dcbergangsphase, die dazu f\u00fchren kann, dass sich der gesamte wissenschaftliche Erkenntnisprozess (Open Science) \u00f6ffnet.<br \/>\nDazu habe ich mich mit der historischen Entwicklung der wissenschaftlichen Kommunikation und ihrer Digitalisierung besch\u00e4ftigt und habe dann untersucht, welches Interesse die Wissenschaftler selbst an dieser Entwicklung haben und wie das gelebte Verhalten ist.<br \/>\nAu\u00dferdem habe ich mir dann noch angesehen, was die Treiber und Bremser in diesem Ver\u00e4nderungsprozess sind.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: 1px solid #CCC; border-width: 1px; margin-bottom: 5px; max-width: 100%;\" src=\"\/\/www.slideshare.net\/slideshow\/embed_code\/key\/s4bVE0QkKCAhIA\" width=\"450\" height=\"485\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"> <\/iframe><br \/>\n<br \/><\/br><\/p>\n<p><b>Wie bist Du auf die Idee gekommen, die Doktorarbeit offen zu schreiben?<\/b><\/p>\n<p>Neben der theoretischen Auseinandersetzung und einer Befragung wollte ich mich auch praktisch dem Thema so gut es ging n\u00e4hern. Meine wissenschaftliche Herangehensweise sollte sich nicht nur auf das Ergebnis rein intellektueller T\u00e4tigkeit beschr\u00e4nken, sondern auch ein Ergebnis praktischen Tuns und Handelns sein.<\/p>\n<p>Im Verlauf der Erstellung der Arbeit wollte ich so meine Vorannahmen den praktischen Gegebenheiten im wissenschaftlichen Alltag gegen\u00fcberstellen und diese in einer Art Selbstexperiment genauer untersuchen. Ich wollte verstehen, welcher Aufwand und welche H\u00fcrden durch die \u00d6ffnung der formellen Kommunikation f\u00fcr Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen tats\u00e4chlich entstehen.<\/p>\n<p><b>Wie hast Du den Prozess der offenen Doktorarbeit organisiert?<\/b><\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/offene-doktorarbeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">aktuelle Stand<\/a> meiner Arbeit sollte zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar sein. Von Beginn an war die jeweils aktuelle Entwurfsversion der Arbeit \u00fcber das Internet einsehbar. Zus\u00e4tzlich habe ich mein Vorgehen in einem Blog dokumentiert und auch alle Daten meiner Arbeit unmittelbar nach Erhebung und Anonymisierung frei zum Download bereitgestellt. Die gesamte Arbeit und all ihre Anh\u00e4nge und Daten standen daf\u00fcr unter einer offenen Lizenz (CC-BY-SA).<\/p>\n<p><b>Welche Tools\/Anwendungen\/sozialen Netzwerke hast Du eingesetzt?<\/b><\/p>\n<p>Ich habe viele Anwendungen ausprobiert. Eine kleine \u00dcbersicht findet sich auch in meiner Arbeit. Leider hatte ich immer wieder mit technischen Herausforderungen zu k\u00e4mpfen. Ohne programmiertechnische Grundkenntnisse w\u00e4re ich nicht in der Lage gewesen, dem eigenen Anspruch an das offene Verfassen der Doktorarbeit (inklusive Zitationsverwaltung, Versionskontrolle, Datenvisualisierungen usw.) gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Zum Beispiel war meine Doktorarbeit f\u00fcr GoogleDocs schnell zu lang und selbst professionelle, wissenschaftliche Schreibplattformen wie authorea.com waren schnell mit dem Umfang des Textes und der Darstellung aller Daten \u00fcberfordert, also musste am Ende eine eigene L\u00f6sung her. Diese habe ich mir im Verlauf der Arbeit gebaut und sie nach meinen eigenen Bed\u00fcrfnissen erweitert. Grundlage waren andere, bereits bestehende Dienste (wie GitHub), Anwendungen (wie zum Beispiel Datawrapper) und Standards (LaTeX).<\/p>\n<p>Allerdings haben sich seit Beginn meiner Arbeit die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das digitale wissenschaftliche Publizieren stark verbessert. Vor allem in den letzten zwei Jahren sind eine Vielzahl an Tools und Applikationen entwickelt und ver\u00f6ffentlicht worden, die die digitale Ver\u00f6ffentlichung von wissenschaftlichen Inhalten im Internet sehr vereinfacht haben.<\/p>\n<p><b>Was hat Dich \u00fcberrascht?<\/b><\/p>\n<p>Es war recht lange unklar, ob diese offene Erstellung \u00fcberhaupt rechtlich erlaubt und mit der Promotionsordnung vereinbar ist. So darf eine Doktorarbeit bei Abgabe zum Beispiel noch nicht ver\u00f6ffentlicht sein, &#8220;zum Gl\u00fcck&#8221; galt in meinem Fall das Internet noch nicht ohne weiteres als formell anerkannter Ver\u00f6ffentlichungsort f\u00fcr wissenschaftliche Kommunikation.<\/p>\n<p>Diesen und anderen rechtlichen Herausforderungen im Rahmen der Vereinbarkeit mit dem auf den Druck der finalen Publikation ausgelegten Prozess der Erstellung einer Doktorarbeit konnte ich erst nach einiger Zeit der Pr\u00fcfung durch meine Universit\u00e4t mit einer schriftlichen Ausnahmeregelung der Promotionskommission begegnen. Dass das so viel Zeit in Anspruch nehmen w\u00fcrde, hat mich \u00fcberrascht.<\/p>\n<p><b>Glaubst Du, dass das offene Schreiben der Doktorarbeit Dir eher Vorteile oder eher Nachteile gebracht hat?<\/b><\/p>\n<p>Stellt man die gewohnte wissenschaftliche Arbeitsweise dem offenen Erstellungsprozess meiner Arbeit gegen\u00fcber, so muss die Arbeit auf dem lokalen Computer (selbst bei der Verwendung internetbasierter Dienste) in einem geschlossenen Umfeld noch immer als um vieles einfacher als das \u00f6ffentliche Verfassen einer Arbeit bewertet werden &#8211; das ist sicher (noch immer) ein eklatanter Nachteil. Das hat zum einen mit den gewohnten und etablierten strukturellen, technischen sowie rechtlichen Umgebungen wissenschaftlicher Arbeit zu tun, die mit der offenen Darstellung und Verbreitung von Inhalten \u00fcberwiegend inkompatibel sind. Letztendlich waren f\u00fcr mich jedoch durch die offene Schreibweise bisher weder fundamentale Vorteile noch unl\u00f6sbare H\u00fcrden f\u00fcr den publizierenden Wissenschaftler oder die Wissenschaftlerin erkennbar.<\/p>\n<p>Insgesamt war das offene Schreiben f\u00fcr mich pers\u00f6nlich vorteilhaft. Vor allem die Aufmerksamkeit f\u00fcr die offene Schreibweise der Doktorarbeit in meinem direkten Umfeld war gro\u00df, und ich habe viel Zuspruch und emotionale Unterst\u00fctzung erhalten. Inhaltlich hatte das zwar kaum Effekte, dennoch stieg die Anzahl der regelm\u00e4\u00dfigen Nachfragen bez\u00fcglich des Bearbeitungsstandes der Arbeit. Der soziale Druck, die Arbeit fertigzustellen, und die Unterst\u00fctzung haben mir sehr geholfen. R\u00fcckblickend h\u00e4tte ich diese Arbeit ohne diese Unterst\u00fctzung wohl nicht beendet.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil: Die Reichweite dieser Arbeit und der dazugeh\u00f6rigen Daten \u00fcbersteigt schon jetzt die von Arbeiten, die geschlossen erstellt wurden. Weitere Experimente mit offener Forschungsarbeit sind allerdings notwendig, um zu evaluieren, welche weiteren fundamentalen Vorteile und welche weiteren Herausforderungen, neben den in der Arbeit genannten, die \u00d6ffnung der Kommunikation f\u00fcr die Wissenschaft und die \u00d6ffentlichkeit mit sich bringt.<\/p>\n<p>Ich bin weiterhin der festen \u00dcberzeugung, dass eine \u00d6ffnung bei fast allen wissenschaftlichen Erkenntnisprozessen erstrebenswert, machbar und sinnvoll ist.<\/p>\n<p><b>W\u00fcrdest Du wieder so vorgehen?<\/b><\/p>\n<p>Ja, definitiv.<\/p>\n<p><b>Was w\u00fcrdest Du jemandem, raten, der so vorgehen m\u00f6chte?<\/b><\/p>\n<p>Ziel meiner Doktorarbeit war auch die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen aus meinen Erfahrungen beim offenen Verfassen wissenschaftlicher (Qualifikations-)Arbeiten.<\/p>\n<p>Ich habe <a href=\"http:\/\/live.offene-doktorarbeit.de\/chapter\/Experiment\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">10 Empfehlungen<\/a> abgeleitet, die f\u00fcr das Verfassen offener wissenschaftlicher Arbeiten vielleicht hilfreich sein k\u00f6nnen. Ein ganz pers\u00f6nlicher Rat: Keine Angst vor Offenheit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-27821\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd.jpg\" alt=\"\" width=\"857\" height=\"985\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd.jpg 857w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-261x300.jpg 261w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-768x883.jpg 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-680x782.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-500x575.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-400x460.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-200x230.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/MT-Blog-OffeneDoktorarbeit-10Empfehlungenpsd-50x57.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2192 <span style=\"font-size: small;\">Autor: Christian Heise ist Politologe, in den letzten Z\u00fcgen seiner Promotion zum Thema Open Science am Centre for Digital Cultures an der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg, arbeitet im Moment als Manager beim Google Digital News Initiative (DNI) Innovation Fund und lehrt im Studiengang &#8220;Digital Media&#8221; an der Leuphana Universit\u00e4t\/Hamburg Media School. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hybrid Publishing Lab der Leuphana Universit\u00e4t, sowie als Manager bei der Deutschen Presse Agentur und bei ZEIT ONLINE t\u00e4tig. Neben seiner ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit als Vorstandsvorsitzender der Open Knowledge Foundation Deutschland ist er auch Gr\u00fcndungs- und Vorstandsmitglied im <a href=\"http:\/\/freifunk.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">F\u00f6rderverein f\u00fcr freie Netzwerke e.V.<\/a>.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ist es, wenn man Open Science konsequent lebt? Wir haben Christian Heise zu seinen Erfahrungen und Erkenntnissen beim Verfassen seiner offenen Doktorarbeit befragt.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":28138,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_has_post_settings":[],"footnotes":""},"categories":[1147],"tags":[2107,571,2104,1945],"hashtags":[],"class_list":["post-27807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-open-science-de","tag-doktorarbeiten","tag-open-science","tag-studienabschlussarbeit","tag-wissenschaftliche-arbeiten"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27807"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27807\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40589,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27807\/revisions\/40589"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27807"},{"taxonomy":"hashtags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/hashtags?post=27807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}