{"id":25633,"date":"2016-06-28T08:47:40","date_gmt":"2016-06-28T06:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/?p=25633"},"modified":"2022-01-26T15:52:00","modified_gmt":"2022-01-26T15:52:00","slug":"vienna-principles-for-scholarly-communication-vision-for-open-science","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2016\/06\/vienna-principles-for-scholarly-communication-vision-for-open-science\/","title":{"rendered":"Vienna Principles for Scholarly Communication: Visionen f\u00fcr Open Science"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:5781,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.oana.at&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/oana-austria.com\\\/&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5782,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/zenodo.org\\\/record\\\/55597&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20230924205803\\\/https:\\\/\\\/www.zenodo.org\\\/record\\\/55597&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/zenodo.org\\\/records\\\/55597&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5783,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/viennaprinciples.org&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260215083016\\\/https:\\\/\\\/viennaprinciples.org\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5784,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.zenodo.org\\\/record\\\/55597#.V2fg7XpRLTo&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20230924205803\\\/https:\\\/\\\/www.zenodo.org\\\/record\\\/55597&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/zenodo.org\\\/records\\\/55597&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5785,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.viennaprinciples.org&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260215083016\\\/https:\\\/\\\/viennaprinciples.org\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:5786,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.github.com\\\/pkraker\\\/vienna-principles&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20240920034038\\\/https:\\\/\\\/github.com\\\/pkraker\\\/vienna-principles&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-29 14:32:45&quot;,&quot;http_code&quot;:206}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-29 14:32:45&quot;,&quot;http_code&quot;:206},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p>Open Science besitzt das Potential, die offensichtlichen Defizite im System der Wissenschaftskommunikation zum Positiven zu ver\u00e4ndern. Es fehlt aber noch eine in der Open Science-Community allgemein geteilte Vision, wie das zuk\u00fcnftige System aussehen sollte. Stattdessen gibt es bislang eine Menge impliziter Annahmen. Um diese explizit zu machen und die w\u00fcnschenswerten Grunds\u00e4tze des zuk\u00fcnftigen Wissenschaftssystems zu diskutieren, haben sich die Mitglieder des <a href=\"http:\/\/www.oana.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Open Access Network Austria (OANA)<\/a> wiederholt in Wien getroffen. Das Ergebnis sind 12 Prinzipien als Eckpfeiler f\u00fcr die Zukunft des Systems der Wissenschaftskommunikation, die am 15. Juni ver\u00f6ffentlicht wurden, die <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/record\/55597\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Vienna Principles: A Vision for Scholarly Communication in the 21st Century&#8221;<\/a>.<\/p>\n<p>Sie sollen als Diskussionsrahmen und Inspiration f\u00fcr die Entwicklung einer geteilten Vision f\u00fcr die Wissenschaftskommunikation dienen. Daher laden die Autorinnen und Autoren zur Diskussion und Erg\u00e4nzung der <a href=\"http:\/\/viennaprinciples.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vienna Principles<\/a> ein, die f\u00fcr weitere Versionen weiterentwickelt werden sollen. Mit der Entwicklung der Vision sollen zudem die Bedeutung von Offenheit f\u00fcr Wissenschaft und Gesellschaft unterstrichen und das Konzept der Open Science verst\u00e4ndlicher werden.<\/p>\n\n<h4>Defizite im jetzigen Wissenschaftssystem<\/h4>\n<p>Wissenschaftskommunikation im Sinne der Autorinnen und Autoren umfasst den Prozess der Produktion, des Reviews, der Organisation, der Verbreitung und der Aufbewahrung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist nicht ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Forschenden von Bedeutung, sondern auch f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Gesellschaft.<\/p>\n<p>In dem Dokument listen die Autorinnen und Autoren zun\u00e4chst die Defizite auf, die sie im gegenw\u00e4rtigen System der Wissenschaftskommunikation sehen. Dazu z\u00e4hlen<\/p>\n<ul>\n<li>der eingeschr\u00e4nkte Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen, oft abstrakte, fachspezifische Formulierungen und eingeschr\u00e4nkte Collaboration, die den Wissenstransfer und somit wissenschaftlichen Fortschritt und Innovationen einschr\u00e4nken,<\/li>\n<li>ineffiziente Prozesse und hohe Kosten unter anderem durch das immense Wachstum an Forschungsoutput und dadurch, dass das Potential der digitalen Technologien derzeit nicht ausgesch\u00f6pft wird, sondern in vielen Wissenschaftsdisziplinen nach wie vor traditionelle Methoden der Wissenschaftskommunikation dominieren,<\/li>\n<li>der Mangel an Reproduzierbarkeit und Transparenz, die eine Bewertung der Qualit\u00e4t von Forschungsergebnissen erschweren,<\/li>\n<li>technische und juristische Barrieren, die oft eine Nachnutzung von Forschungsoutput und so den Wissenstransfer behindern,<\/li>\n<li>Fehlanreize im Wissenschaftssystem, die etwa zu einer h\u00f6heren Bewertung von Quantit\u00e4t im Vergleich zur Qualit\u00e4t von Forschungsergebnissen f\u00fchren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-25655\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610.jpg\" alt=\"Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610\" width=\"894\" height=\"610\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610.jpg 894w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-768x524.jpg 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-860x587.jpg 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-680x464.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-500x341.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-400x273.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-200x136.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Principles-Grafik-Mediatalk-Blog-Bilder-Blog-894x610-50x34.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 894px) 100vw, 894px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die 12 Grunds\u00e4tze des &#8220;Vienna Principles for Scholarly Communication&#8221; adressieren diese Kritikpunkte:<\/h4>\n<ol>\n<li><strong>Zug\u00e4nglichkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wissenschaftliche Ergebnisse sollten sofort, offen und langfristig f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich sein, da sie den Wohlstand der Gesellschaft erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Der freie Fluss von Wissen, innerhalb der wissenschaftlichen Community und dar\u00fcber hinaus, erleichtert den Austausch, die Zusammenarbeit und die Anwendung von Forschungsergebnissen und sollte nicht durch technische, finanzielle oder juristische H\u00fcrden eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Auffindbarkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Niemals zuvor gab es so viele Forschende und niemals waren sie aufgrund neuer Technologien und Kommunikationsm\u00f6glichkeiten so produktiv wie heute. Da sie einen betr\u00e4chtlichen Teil ihrer Zeit damit besch\u00e4ftigt sind, ihre eigene Forschung zu kommunizieren und \u00fcber den Stand der Forschung auf dem Laufenden zu bleiben, sollten wissenschaftliche Erkenntnisse so organisiert werden, dass die f\u00fcr das Individuum relevante Forschung effizient und effektiv zu identifizieren ist. Zudem sollten Forschende einfach Feedback und Aktivit\u00e4ten, die in Zusammenhang mit ihrer Forschung stehen, finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Wiederverwendbarkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wissenschaftskommunikation sollte jede und jeden in die Lage versetzen, effektiv an der Forschungsarbeit von anderen anzukn\u00fcpfen, denn Ideen entstehen nicht in einem Vakuum und moderne Forschung basiert auf Kooperation. Die Weiterverwendung von Forschungsergebnissen erm\u00f6glicht es, voneinander zu lernen und die Produktion neuen Wissens zu beschleunigen. Solange die Urheberschaft angemessen kenntlich gemacht wird, sollte daher ein Maximum an Wiederverwertung und Weiterverarbeitung zul\u00e4ssig sein.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Reproduzierbarkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wissenschaftliche Ergebnisse sollten reproduzierbar sein, wobei die Nachvollziehbarkeit des Forschungsprozesses als Mindestanforderung anzusehen ist. Rohdaten und eine Dokumentation des Forschungsprozesses sollten ebenso mitgeliefert werden wie die (Zwischen-)Ergebnisse. So werden das Methodenverst\u00e4ndnis und die Qualit\u00e4tsbewertung vereinfacht und ebenfalls versehentliche Fehler oder bewusste T\u00e4uschungen aufdeckbar gemacht.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Transparenz<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Neues Wissen baut auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit auf. Daher sollten entsprechende Kontextinformationen zur Verf\u00fcgung stehen, die eine einfache Einsch\u00e4tzung der Glaubw\u00fcrdigkeit erm\u00f6glichen. Dazu geh\u00f6ren Informationen von Autorinnen und Autoren, aus dem Peer Review oder aus anderen Feedback-Formen, ebenso wie Antworten auf die folgenden Fragen: Wer, was, wann, wo und warum, ebenso wie &#8220;Wer hat daf\u00fcr bezahlt?&#8221; und &#8220;Wie ist es rezipiert worden?&#8221;.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong>Verst\u00e4ndlichkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Dialog unter Forschenden oder zwischen Forschenden und ihren Anspruchsgruppen ist wechselseitig gewinnbringend f\u00fcr Forschung und Gesellschaft. M\u00f6glichst klare und pr\u00e4gnante Kommunikation sollte verwendet und an die Adressaten und die Situation angepasst werden, um den Wissenstransfer innerhalb der Forschung und dar\u00fcber hinaus, ebenso wie die Einbindung von Interessierten, zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong>Collaboration<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Zusammenarbeit von Forschenden und ihren Anspruchsgruppen sollte unterst\u00fctzt werden, da beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren k\u00f6nnen, etwa bei der Mitarbeit von Citizen Scientists in Forschungsprojekten. So kann ein besseres Verst\u00e4ndnis von Forschung geschaffen werden und Forschende k\u00f6nnen Feedback und relevante Forschungsfragen und in manchen F\u00e4llen sogar direkte Unterst\u00fctzung erhalten.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong>Qualit\u00e4tssicherung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Transparente und kompetente Reviews stellen sicher, dass Forschungsergebnissen vertraut und auf ihnen weiter aufgebaut werden kann. Daher sollten Anreize f\u00fcr das Erstellen von Reviews geboten werden, die sie auf eine Stufe mit der Durchf\u00fchrung von Forschung stellen, um so ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen der Produktion und der Sicherung von Wissen herzustellen. Transparente Kommunikation und Open Peer Reviews k\u00f6nnen zudem die Qualit\u00e4t von Reviews steigern.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong>Evaluierung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Evaluierung wirkt sich auf den wahrgenommenen Einfluss von Forschungsergebnissen, Forschenden, Journals oder Institutionen aus und daher auf die Art und Weise, wie Forschungserkenntnisse produziert werden. Faire und angemessene Evaluierungsprozesse sind somit notwendig. Um eine gute Basis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Forschung zu errichten, sollten die Anreizstrukturen ver\u00e4ndert und Forschungsqualit\u00e4t gegen\u00fcber -quantit\u00e4t bevorzugt werden.<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li><strong>Validierter Fortschritt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Forschungsl\u00fccken sollten identifiziert, Unsicherheiten und Risiken akzeptiert werden, um zum Testen ungew\u00f6hnlicher Methoden und Theorien zu ermutigen. Ebenso wichtig ist die Best\u00e4tigung vorhandener Forschungsergebnisse, um f\u00fcr zuk\u00fcnftige Forschung eine belastbare Basis zu haben. Aus diesem Grund sollte die Reproduktion und \u00dcberpr\u00fcfung vorhandenen Wissens gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><strong>Innovation<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Von Seiten der Wissenschaft selbst sollten die Potentiale neuer Technologien f\u00fcr die Forschung und Zusammenarbeit bereitwillig genutzt werden. Insbesondere das Web hat die Art, wie Informationen kreiert, weitergegeben, entdeckt und konsumiert werden, revolutioniert, ohne dass diese Potentiale bislang vollkommen f\u00fcr die Wissenschaftskommunikation ausgesch\u00f6pft werden.<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li><strong>Wohl der Allgemeinheit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wissenschaftliche Erkenntnisse sind zentral f\u00fcr die Entwicklung der Gesellschaft. Da Wissen eher w\u00e4chst, wenn es geteilt wird, sollten keine Barrieren die Nutzung und Wiederverwendung von Forschungsergebnissen einschr\u00e4nken. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten jedem Menschen zur Verf\u00fcgung stehen, um davon zu profitieren und zum Gemeinwohl beizutragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Links:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zenodo.org\/record\/55597#.V2fg7XpRLTo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Publikation der Vienna Principles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.viennaprinciples.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kommentierbare Version der Vienna Principles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.github.com\/pkraker\/vienna-principles\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rohtext der Vienna Principles<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Defizite im Wissenschaftssystem wurden an vielen Stellen diskutiert. Aber wie sollte die zuk\u00fcnftige Wissenschaftskommunikation aussehen? 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