{"id":22298,"date":"2014-12-17T12:38:30","date_gmt":"2014-12-17T10:38:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/?p=22298"},"modified":"2021-09-10T09:56:15","modified_gmt":"2021-09-10T09:56:15","slug":"generation-y-am-arbeitsplatz-bibliothek-herzlich-willkommen-teil-ii-wie-bibliotheken-im-war-for-talents-punkten-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2014\/12\/generation-y-am-arbeitsplatz-bibliothek-herzlich-willkommen-teil-ii-wie-bibliotheken-im-war-for-talents-punkten-konnen\/","title":{"rendered":"Generation Y am Arbeitsplatz Bibliothek \u2013 herzlich willkommen! Teil II: Wie Bibliotheken im \u201eWar for talents\u201c punkten k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:6752,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.hamburg.de\\\/arbeitgeber-hamburg&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6753,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.bestrecruiters.de\\\/aktuelles\\\/die-rankings&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.bestrecruiters.de\\\/aktuelles\\\/die-rankings&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6754,&quot;href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.google.com\\\/about\\\/careers&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20161212194705\\\/https:\\\/\\\/www.google.com\\\/about\\\/careers\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/careers.google.com\\\/&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6755,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www-05.ibm.com\\\/employment\\\/de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20160902022448\\\/http:\\\/\\\/www-05.ibm.com:80\\\/employment\\\/de\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.ibm.com\\\/employment\\\/de&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6756,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.bmwgroup.com\\\/com\\\/de\\\/karriere\\\/index.html&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6757,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.egonzehnder.com\\\/files\\\/70-73_intern_iii.pdf&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.egonzehnder.com\\\/files\\\/70-73_intern_iii.pdf&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6758,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/de.statista.com\\\/statistik\\\/daten\\\/studie\\\/347521\\\/umfrage\\\/forderungen-der-generation-y-an-ihre-vorgesetzten&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20241111120550\\\/https:\\\/\\\/de.statista.com\\\/statistik\\\/daten\\\/studie\\\/347521\\\/umfrage\\\/forderungen-der-generation-y-an-ihre-vorgesetzten\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-31 19:05:40&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-31 19:05:40&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p><em>Demographischer Wandel und der \u201eWar for Talents\u201c werden auch vor den Toren von Bibliotheken nicht Halt machen \u2013 im IT-Bereich ist dies schon seit Jahren zu sp\u00fcren. Mit zunehmend verbesserter Arbeitsmarktlage werden sich in den n\u00e4chsten Jahren immer mehr Bewerberinnen und Bewerber f\u00fcr einen Arbeitsplatz Ihrer Wahl entscheiden k\u00f6nnen. Wie k\u00f6nnen sich Bibliotheken auf die Bed\u00fcrfnisse der Generation Y einstellen? <\/em><\/p>\n<h4>Wo w\u00fcrden Sie sich lieber bewerben?<\/h4>\n<p>Botschaft von Stellenanzeige 1: \u201eWir sind eine tolle Einrichtung, das sind unsere Erwartungen an Sie, Bewerbungen sind zu richten an\u2026\u201c<\/p>\n<p>Botschaft von Stellenanzeige 2: \u201eWir wollen Sie. Wir f\u00f6rdern Sie. Bei uns k\u00f6nnen Sie Karriere machen. Sie sind willkommen in unserem Team.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fchlen auch Sie sich st\u00e4rker von Stellenanzeige 2 angesprochen? Sie klingt nach Partnerschaft, Wertsch\u00e4tzung und beruflichen Entwicklungsaussichten. K\u00f6nnte ein Mentalit\u00e4tswechsel in diese Richtung f\u00fcr Bibliotheken angesagt sein, um der Generation Y die Bewerbung k\u00fcnftig schmackhafter zu machen?<\/p>\n<h4>Generation Y als Zielgruppe <\/h4>\n<p>Viele Unternehmen haben sich schon darauf eingestellt, die Millennials als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu umwerben. Anstelle n\u00fcchterner Stellenanzeigen offerieren sie zunehmend Karriereportale, Online-Bewerbungsverfahren, Pr\u00e4senz auf Social Media Plattformen (z.B. Xing, Facebook, YouTube), Mobile Recruiting und Events, die speziell auf die Generation Y zugeschnitten sind. Dass der \u00d6ffentliche Dienst mithalten kann, zeigt die Stadt Hamburg, die mit ihrem <a title=\"http:\/\/www.hamburg.de\/arbeitgeber-hamburg\/\" href=\"http:\/\/www.hamburg.de\/arbeitgeber-hamburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karriereportal<\/a> in der Branche <em>\u00d6ffentlicher Dienst<\/em> auf Platz 1 im Wettbewerb \u201eBest Recruiters Deutschland 2014\/15\u201c (<a title=\"http:\/\/www.bestrecruiters.de\/aktuelles\/die-rankings\/\" href=\"http:\/\/www.bestrecruiters.de\/aktuelles\/die-rankings\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Best Recruiters Deutschland 2014\/15<\/a>) landete.<\/p>\n<p>Ein gewichtiger Trend im Personalmanagement ist das Employer Branding. Mit einer Arbeitgebermarke soll das Unternehmen bzw. die Organisation als glaubhafter und attraktiver Arbeitgeber positioniert werden. Beispiele f\u00fcr einen Employer Brand sind:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDo cool things, that matter\u201d (<a title=\"https:\/\/www.google.com\/about\/careers\/\" href=\"https:\/\/www.google.com\/about\/careers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Google<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eYour future made with IBM\u201d (<a title=\"http:\/\/www-05.ibm.com\/employment\/de\/\" href=\"http:\/\/www-05.ibm.com\/employment\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IBM<\/a>)<\/p>\n<p>\u201eLeidenschaft teilen. Das Beste entsteht aus Begeisterung\u201c (<a title=\"http:\/\/www.bmwgroup.com\/com\/de\/karriere\/index.html\" href=\"http:\/\/www.bmwgroup.com\/com\/de\/karriere\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BMW<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<h4>Was Arbeitgeber f\u00fcr Millennials anziehend macht<\/h4>\n<p>Viele Kriterien, die einen Arbeitgeber attraktiv machen, treffen auf alle Generationen zu. Der Unterschied liegt darin, dass die Generation Y nicht lange z\u00f6gern und den Arbeitsplatz wechseln wird, wenn sie dort bessere Bedingungen vorfindet.<\/p>\n<p><strong>Eine Arbeit, die Spa\u00df macht<\/strong><\/p>\n<p>Ganz oben auf der Wunschliste steht der Spa\u00df \u201eDie junge Generation vertr\u00e4gt wenig Langeweile; sie erwartet, dass Arbeit Spa\u00df macht und intellektuell fordert\u201c (Bath u.a., 2009, S. 72). Einige Arbeitgeber bieten daher Abwechslung an, z. B. Job-Rotation oder die M\u00f6glichkeit zur Mitwirkung bei Projekten, um Personal zu halten.<\/p>\n<p><strong> Ein sicherer Arbeitsplatz<\/strong><\/p>\n<p>Auch Sicherheit steht bei Generation Y sehr hoch im Kurs. Diesem Bed\u00fcrfnis k\u00f6nnen Bibliotheken entsprechen, soweit sie unbefristete Stellen anbieten.<\/p>\n<p><strong>Work-Life-Balance<\/strong><\/p>\n<p>Ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Arbeits- und Privatleben ist den Digital Natives sehr wichtig. Beitr\u00e4ge zur Work-Life-Balance, mit denen Bibliotheken oftmals bereits jetzt schon punkten k\u00f6nnen, sind z. B. flexible Arbeitszeitmodelle, Telearbeit, Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit, Diversity Management und Gesundheitsmanagement.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Weiterentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>72% der Nexter erwarten von einem guten F\u00fchrungsstil mit erster Priorit\u00e4t, dass die Vorgesetzten ihre St\u00e4rken f\u00f6rdern und bei der fachlichen Weiterentwicklung helfen (vgl. Facit, 2014). Ein entsprechendes F\u00fchrungsverst\u00e4ndnis und vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung k\u00f6nnen ein deutlicher Pluspunkt sein.<\/p>\n<p>Rund die H\u00e4lfte der gro\u00dfen Unternehmen f\u00fchren gute Karrierechancen als Argument f\u00fcr sich ins Feld. Bibliotheken haben meist kein systematisches Talent- und Karrieremanagement. Insbesondere gro\u00dfen Bibliotheken ist dies jedoch nahezulegen, denn damit k\u00f6nnten sie einen gewichtigen Baustein f\u00fcr die Personalgewinnung und \u2013bindung legen.<\/p>\n<p><strong>Leistung anerkennen<\/strong><\/p>\n<p>Lob und Anerkennung von Leistung sind nat\u00fcrlich f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten wichtig, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Das in Bibliotheken oft angewendete <em>Management by objectives<\/em>, das auf Zielvereinbarungen im einj\u00e4hrigen Rhythmus beruht, wird den Anforderungen der neuen Generation nicht mehr gerecht. Die neue Botschaft lautet: \u201cIf you want high performance out of this generation, you better commit to high maintenance management.\u201c (Tulgan, 2009, S.17).<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung und Gestaltung einer unmittelbaren und wertsch\u00e4tzenden Dialog- und Feedback-Kultur in Teams und bei F\u00fchrungskr\u00e4ften wirkt wie ein kostbarer Edelstein in der Personalbindung. Kultur \u00e4ndert sich nicht von heute auf morgen und ein konstruktiver Dialog will gelernt sein. Hier k\u00f6nnen Teamentwicklungs- und F\u00fchrungskr\u00e4fteseminare lohnende Investitionen f\u00fcr Bibliotheken darstellen.<\/p>\n<p><strong>Neue Formen der Arbeitsbeziehungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Digitals sind engagiert. Spa\u00df, Selbstvertrauen und Vernetzung sind ihre Treiber f\u00fcr Leistung, Kreativit\u00e4t und Innovation. Sie w\u00fcnschen sich, dass \u201eVertrauen f\u00fchrt\u201c (Sprenger, 2007). Sie wollen nicht erst f\u00fcnf Formulare ausf\u00fcllen und sich durch vier Hierarchiestufen durchqu\u00e4len, bevor sie loslegen. B\u00fcrokratie und Regelungsdichte finden weniger Akzeptanz als in den davorliegenden Generationen.<\/p>\n<p>Die organisatorischen Rahmenbedingungen in den Bibliotheken sind nicht so schnell zu ver\u00e4ndern. Aber schon jetzt k\u00f6nnen F\u00fchrungskr\u00e4fte webtypische Wertemuster wie z. B. Kollaboration, freier Ideentausch, hierarchiefreie Denkm\u00e4rkte, Transparenz und Autonomie unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern. Auch wenn sie den pers\u00f6nlichen Kontakt nicht ersetzen k\u00f6nnen, bieten hier insbesondere Web-2.0-Anwendungen die M\u00f6glichkeit, unb\u00fcrokratische Strukturen und informelle Arbeitsbeziehungen zu gestalten.<\/p>\n<p><strong>Ethik und Integrit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>\u201e[\u2026] die Generation Y spricht auf \u201eArbeitgebermarken\u201c an, die auf einer Kultur sozialen und umweltbewussten Handelns beruhen. Ethik und Integrit\u00e4t sind dieser Generation viel wert. Sie bevorzugt Firmen, die sich sozial engagieren oder ihnen die M\u00f6glichkeit geben, die Welt positiv zu ver\u00e4ndern.\u201c (Bath u.a. (2009), S. 70).<br \/>\nWie k\u00f6nnen Sie diesen Pluspunkt nutzbringend f\u00fcr Ihre Personalgewinnung einsetzen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-22300\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-1024x576.jpg\" alt=\"GenerationYSuccess\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-860x484.jpg 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-680x383.jpg 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess-50x28.jpg 50w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GenerationYSuccess.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h4><strong>Was w\u00fcnschen sich Studierende des Bibliotheks- und Informationsmanagements?<\/strong><\/h4>\n<p>Unter den Studentinnen und Studenten des 1. Semesters an der HAW Hamburg, Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement habe ich erfragt, was ihnen neben interessanten Aufgaben wichtig f\u00fcr eine Arbeitgeberauswahl w\u00e4re. Es haben sich 40 Studierende der Generation Y beteiligt \u2013 die Umfrage ist zwar nicht repr\u00e4sentativ, aber zumindest richtungsweisend.<\/p>\n<p><strong>Hier ihre Priorit\u00e4ten:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sehr wichtig<\/strong> sind Work-Life-Balance und ein fester Arbeitsplatz. <\/p>\n<p>Als<strong> wichtig <\/strong>werden M\u00f6glichkeiten f\u00fcr autonomes Arbeiten, Fort- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten, Bereitschaft des Arbeitgebers zu Innovationen, Gehalt, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr kreatives Arbeiten, flexible Arbeitszeiten, Karrierem\u00f6glichkeiten, gute Sachg\u00fcter bzw. Dienstleistungen, moderne Technologie am Arbeitsplatz, Image des Arbeitgebers und flache Hierarchien eingestuft. <\/p>\n<p>Hingegen werden Home Office und ein Job in der freien Wirtschaft als <strong>eher unwichtig<\/strong> eingereiht. Auffallend ist, dass dem Thema \u201eHome Office\u201c mit zunehmendem Alter mehr Bedeutung einger\u00e4umt wird. <\/p>\n<h2><strong>Sind Sie bereit f\u00fcr die Generation Y? <\/strong><\/h2>\n<p>Ist Ihre Bibliothek sich schon dar\u00fcber bewusst, dass die Werte, Interessen und Neigungen der k\u00fcnftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter st\u00e4rker bei der Personalgewinnung und -bindung einbezogen werden sollten? <\/p>\n<p>Haben Sie schon Ideen f\u00fcr ein Konzept und Ma\u00dfnahmen, die Sie in Ihrer Bibliothek umsetzen wollen?<\/p>\n<h2><strong>Leinen los<\/strong><\/h2>\n<p>Legen Sie los, entwickeln Sie ein zielgruppenorientiertes Personalmanagement und die Newcomer werden gerne kommen und bleiben: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen wir die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen von Bibliotheken stemmen k\u00f6nnen. Willkommen, Generation Y!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-21930\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/icon_link.png\" alt=\"icon_link\" width=\"32\" height=\"33\" \/>Literaturtipp:<\/p>\n<p>Bath, Leo J.; Lambsdorf, Magnus Graf in Focus 2009, H.1., S. 70: <a href=\"http:\/\/www.egonzehnder.com\/files\/70-73_intern_iii.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Werben um die Generation Y<\/a><\/p>\n<p>Facit; Horizont; Consulting cum laude: <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/347521\/umfrage\/forderungen-der-generation-y-an-ihre-vorgesetzten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Generation Y &#8211; f\u00fcr Pauschalurteile viel zu bunt<\/a>, \u00a9Statista 2014<\/p>\n<p>Michaels, Ed., Handfield-Jones, Helen; Axelrod, Beth: The war for talent. Boston, Mass., Harvard Business School Press, 2001<\/p>\n<p>Sprenger, Reinhard K. : Vertrauen f\u00fchrt &#8211; worauf es im Unternehmen wirklich ankommt. 3., durchges. Aufl., Frankfurt am Main, Campus, 2007<\/p>\n<p>Tulgan, Bruce: Not everyone gets a trophy: how to manage Generation Y. San Francisco: Jossey-Bass., 2009<\/p>\n<p>Autorin: <em>Regine Lipka ist Diplom-Bibliothekarin und seit 1988 in der ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft mit wechselnden Aufgabenschwerpunkten t\u00e4tig. Seit drei Jahren ist sie Lehrbeauftragte f\u00fcr Dienstleistungsmanagement und Projektmanagement an der HAW Hamburg, Department Information.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Demographischer Wandel und der \u201eWar for Talents\u201c werden auch vor den Toren von Bibliotheken nicht Halt machen \u2013 im IT-Bereich ist dies schon seit Jahren zu sp\u00fcren. 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