{"id":21753,"date":"2014-11-05T11:12:13","date_gmt":"2014-11-05T09:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/?p=21753"},"modified":"2020-03-20T13:51:40","modified_gmt":"2020-03-20T13:51:40","slug":"ist-social-media-in-wissenschaftseinrichtungen-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/de\/2014\/11\/ist-social-media-in-wissenschaftseinrichtungen-angekommen\/","title":{"rendered":"Ist Social Media in Wissenschaftseinrichtungen angekommen?"},"content":{"rendered":"<div class='__iawmlf-post-loop-links' style='display:none;' data-iawmlf-post-links='[{&quot;id&quot;:3356,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.leibniz-science20.de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20260216063505\\\/http:\\\/\\\/www.leibniz-science20.de\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-14 06:45:34&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-18 17:23:19&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-03-23 16:29:23&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-05 15:12:08&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-10 13:35:01&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-14 13:35:48&quot;,&quot;http_code&quot;:200},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-18 06:01:24&quot;,&quot;http_code&quot;:206},{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-23 06:48:39&quot;,&quot;http_code&quot;:206}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-23 06:48:39&quot;,&quot;http_code&quot;:206},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6789,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/wgl.de&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;https:\\\/\\\/web-wp.archive.org\\\/web\\\/20210421021847\\\/http:\\\/\\\/www.wgl.de\\\/&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/leibniz-gemeinschaft.de\\\/&quot;,&quot;checks&quot;:[{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-26 10:12:35&quot;,&quot;http_code&quot;:200}],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:{&quot;date&quot;:&quot;2026-04-26 10:12:35&quot;,&quot;http_code&quot;:200},&quot;process&quot;:&quot;done&quot;},{&quot;id&quot;:6790,&quot;href&quot;:&quot;http:\\\/\\\/www.leibniz-science20.de\\\/forschung\\\/projekte\\\/social-media-innerhalb-der-leibniz-gemeinschaft&quot;,&quot;archived_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;redirect_href&quot;:&quot;&quot;,&quot;checks&quot;:[],&quot;broken&quot;:false,&quot;last_checked&quot;:null,&quot;process&quot;:&quot;done&quot;}]'><\/div>\n<p><em>Ein Aspekt des Wandels der Wissenschaft unter dem Stichwort &#8220;Science 2.0&#8221; ist neben der Perspektive individueller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verhalten wissenschaftlicher Institutionen. Spielt Science 2.0 auf institutioneller Ebene eine Rolle? Wie verhalten sich Institutionen den Ver\u00e4nderungen gegen\u00fcber und wie sch\u00e4tzen sie die weitere Entwicklung ein? Eine nun im Rahmen eines Projekts des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 ver\u00f6ffentlichte Studie zum Social Media-Einsatz in Leibniz-Instituten beleuchtet diesen institutionellen Blickwinkel.<\/em><\/p>\n<p>Im\u00a0<a title=\"Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0\" href=\"http:\/\/www.leibniz-science20.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0<\/a> wird der Wandel der Wissenschaft, der insbesondere mit der Etablierung sozialer Medien im Forschungsalltag einhergeht, untersucht. Welche Bedeutung die sozialen Medien auf institutioneller Ebene innerhalb<br \/>\nder\u00a0<a title=\"Leibniz-Gemeinschaft\" href=\"http:\/\/wgl.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Leibniz-Gemeinschaft<\/a> \u00fcberhaupt haben und wie sie genutzt werden, wurde in dem Projekt &#8220;<a title=\"Social Media innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft\" href=\"http:\/\/www.leibniz-science20.de\/forschung\/projekte\/social-media-innerhalb-der-leibniz-gemeinschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Social Media innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft<\/a>&#8221; untersucht.<\/p>\n<p>Im zweiten Quartal 2014 wurden Personen in Leibniz-Einrichtungen befragt, die dort f\u00fcr die sozialen Medien verantwortlich sind. Die Erfahrungen und Einsch\u00e4tzungen, die sich in dieser Studie wiederfinden, beziehen sich auf die institutionellen Auftritte in den sozialen Medien. Die vorliegende Studie erhebt zwar nicht den Anspruch, die Situation in den Leibniz-Instituten vollst\u00e4ndig abzubilden, gibt aber interessante Einblicke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zentrale Erkenntnisse der Studie<\/h2>\n<p><strong>1. Die Mehrheit der befragten Einrichtungen geht davon aus, dass eine strukturelle Ver\u00e4nderung Richtung Science 2.0 einsetzen wird.<\/strong><\/p>\n<p>Lediglich f\u00fcnf der antwortenden Leibniz-Institute sind der Meinung, dass es sich bei sozialen Medien um einen kurzfristigen Hype handele. Hingegen gehen 25 Institute von einem wachsenden Umfang und damit auch einer gr\u00f6\u00dferen Bedeutung sozialer Medien in der Leibniz-Gemeinschaft aus. 17 Institute rechnen damit, dass Social Media-Aktivit\u00e4ten f\u00fcr ihr Institut in den n\u00e4chsten ein bis drei Jahren eine gro\u00dfe bis sehr gro\u00dfe Bedeutung zukommen wird.<\/p>\n<p><strong>2. Soziale Medien sind in den Leibniz-Einrichtungen angekommen.<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Drittel der teilnehmenden Leibniz-Institute nutzen bereits soziale Medien. Bei 19 der in sozialen Medien aktiven Institute geschieht dies sogar als Teil der Institutsstrategie.<\/p>\n<p><strong>3. Soziale Medien werden in den Leibniz-Einrichtungen als externes Kommunikationsmittel genutzt.<\/strong><\/p>\n<p>Der Einsatz sozialer Medien dient dabei insbesondere der Au\u00dfendarstellung, der Wissenschaftskommunikation sowie der Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen. Als Hauptzielgruppen ihrer Social Media-Aktivit\u00e4ten sehen die Institute dabei die breite \u00d6ffentlichkeit, Journalisten und Medien, die eigene Fachcommunity sowie Studierende.<\/p>\n<p><strong>4. Die Bandbreite der sozialen Medien wird bisher noch kaum ausgesch\u00f6pft.<\/strong><\/p>\n<p>Die Social Media-Aktivit\u00e4ten der befragten Institute konzentrieren sich bislang auf einige wenige Dienste wie Facebook und Twitter. Akademische Social Networks wie Mendeley oder ResearchGate werden beispielsweise hingegen kaum genutzt, was allerdings durch sehr eingeschr\u00e4nkte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr institutionelle Auftritte dort bedingt sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Chancen und Stolpersteine institutioneller Nutzung sozialer Medien<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Fragen besch\u00e4ftigten sich mit der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sozialen Medien, von wem die Initiative zur Nutzung von sozialen Medien kam, welche personellen und finanziellen Ressourcen f\u00fcr die Betreuung aufgebracht werden sowie mit der Erfolgsmessung. Als besonders vorteilhaft wurden die potentiell hohe Reichweite, m\u00f6gliche Schneeballeffekte und die M\u00f6glichkeit zum direkten Dialog mit den Zielgruppen gesehen. Als nachteilig empfunden wurde vor allem der hohe zeitliche Aufwand f\u00fcr den Auftritt in sozialen Medien. Zudem erschien das Image sozialer Medien einigen befragten Instituten als unseri\u00f6s und nicht f\u00fcr berufliche Zwecke geeignet. Weitere kritische Punkte waren die Datenschutzproblematik und mangelnde Kontrolle \u00fcber einmal ver\u00f6ffentlichte Inhalte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-21756\" src=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2.png\" alt=\"Science20_SoM_Flyer_RZ-2\" width=\"1200\" height=\"1256\" srcset=\"https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2.png 1200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-287x300.png 287w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-768x804.png 768w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-978x1024.png 978w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-860x900.png 860w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-680x712.png 680w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-500x523.png 500w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-400x419.png 400w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-200x209.png 200w, https:\/\/www.zbw-mediatalk.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Science20_SoM_Flyer_RZ-2-50x52.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse und weitere Projektinformationen finden sich auf der <a title=\"Projektseite\" href=\"http:\/\/www.leibniz-science20.de\/forschung\/projekte\/social-media-innerhalb-der-leibniz-gemeinschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Projektseite <\/a>des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0.<\/p>\n<p>Autorin:<em> <em>Birgit Fingerle (ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft; Soziale Medien, Stabsstelle Innovationsmanagement)<\/em><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Aspekt des Wandels der Wissenschaft unter dem Stichwort &#8220;Science 2.0&#8221; ist neben der Perspektive individueller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verhalten wissenschaftlicher Institutionen. 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