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Gerade macht eine kleine dpa-Meldung die Runde, in welcher eine neue Datenstudie von EMC (einem Unternehmen für Speichertechnologie) vorgestellt wird. Die Zahlen sind recht beeindruckend: Laut der “Digital Universe”-Statistik werden in diesem Jahr weltweit 1,8 Zettabyte an Daten produziert; das sind 1,8 Billionen Gigabyte oder (praxisnäher umgerechnet) rund 200 Milliarden HD-Filme von je zwei Stunden Länge. Bei Mashable wird eine weitere Vergleichsrechnung aufgestellt: Um 1,8 Zettabyte Speicherplatz zu bieten, würden hypothetisch 57,5 Milliarden iPads (mit jeweils 32 Gigabyte) benötigt. Der gesamte Wert dieser Geräte entspricht etwa 34,4 Billionen US-Dollar, was dem Bruttoinlandsprodukt der USA, Japan, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Frankreich entspricht – alle zusammengerechnet.

Laut EMC verdoppelt sich die Menge aller erzeugten Daten alle zwei Jahre. Dies hat zwei Gründe: Zum einen werden immer mehr Bereiche des Lebens durchdigitalisiert. Zum anderen sinkt der Preis für Speichermedien von Monat zu Monat: “Verglichen mit 2005 haben sich die Kosten für die Erzeugung, Erfassung, Verwaltung und Speicherung von Informationen auf ein Sechstel verringert”, erklärt dazu Sabine Bendiek von EMC.

Ich glaube, wir können ohne große Sorge jede Wette eingehen, dass das Wachstum des “Digital Universe” schon bald einen explosionsartigen Wachstumsschub erleben dürfte. Stichwort: Cloud Computing.

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