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Google hat ein neues Spielzeug für Seiten-Admins ins Netz gestellt: Page Speed gab es bereits seit einiger Zeit als Browser-Plugin, ab sofort ist das Tool aber auch direkt online verfügbar. Über den Dienst können Seitenbetreiber unkompliziert die Performance ihrer Web-Präsenzen überprüfen. Der Gedanke dahinter: Je schneller eine Seite geladen wird, desto höher ist die Chance, dass die Besucher bleiben. Diese Theorie kommt nicht von ungefähr, in mehreren Studien (PDF) wurde bereits belegt, dass beispielsweise ein Drittel der Besucher abspringen, wenn sie eine langsame Seite vor sich haben – diese Entscheidung fällt innerhalb einer (!) bis fünf Sekunden. Und seien wir ehrlich: Es gibt nicht viele Kataloge, die ihre Nutzer heute in einen Geschwindigkeitsrausch versetzen.

Um eine Grundlage für Verbesserungen zu schaffen, gibt es einen Page Speed Score, der auf einer Skala von 0 (langsam) bis 100 (schneller geht es nicht) anzeigt, in welchem Leistungsfeld man sich bislang bewegt. Dieses Blog bringt es zum Beispiel auf einen Score von 72 – ich muss mir die Plugins noch einmal genauer ansehen, denn da ist noch Luft nach oben.

Page Speed gibt konkrete Hinweise, was man besser machen kann. Dabei werden alle Maßnahmen nach Prioritäten gerankt. Wer mit den Empfehlungen zunächst nichts anfangen kann, wird direkt im Tool mit Hintergrundinfos versorgt.

Übrigens gibt Page Speed nicht nur für das stationäre Internet Tipps. Auch mobile Pendants von Seiten können auf Wunsch analysiert werden.

Foto: Flickr, Fotograf: global-jet

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